Ortsbegehung in Untererthal

Fraktionssprecher Dr. Schaupp und Ortsvorsitzender Martin Steinel konnten am Treffpunkt Alte Volksschule/Kirchplatz neben Ortsbeauftragtem und Stadtrat Stefan Böhle auch Stadtrat Alexander Stolz, eine große Zahl Vereinsvorsitzender und Untererthaler Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Dabei auch Bürgermeister Ernst Stross, sowie Stadtrats- und weitere Ortsvereinsmitglieder der SPD .

Schwerpunkt des Informationsgespräches war die beabsichtige dringend erforderliche Sanierung der Alten Volksschule, deren Räume durch vier Ortsvereine genutzt werden. Neben der Erneuerung der Innentreppe stehen Umbauten mit Überarbeitung der Versorgungsleitungen und einer zentralen Heizungsanlage an. Dabei wurde dargestellt, dass neben den Maßnahmen zum Brandschutz vor allem auch energiesparende Maßnahmen greifen müssen. Die nutzenden Vereine werden sich anteilig an den Umbauarbeiten beteiligen. Eine Kostenberechnung durch das Architekturbüro lag noch nicht vor.

Der Wunsch nach einer behindertengerechten Erweiterung und Ergänzung des Pflasters um die Kirche wurde vorgetragen, wie auch die bessere Ausleuchtung des Weges vom Kirchplatz zum Bündweg. Nach Erläuterung der erfolgten Sanierung des Kriegerdenkmals am Ortseingang durch Herbert Baus konnte am Platz vor dem Feuerwehrhaus der gelungene mit viel Eigenleistung entstandene Dorfmittelpunkt mit Mühlendenkmal in Augenschein genommen werden. Bürgermeister Stross verwies auf die in Kürze anzubringende Gedenktafel für die ermordeten und vertriebenen jüdischen Mitbürger Untererthals.

Der Verweis auf Bauhofaufgaben bei der Laubbeseitigung der Kastanien wurde vom Ortsbeauftragten eingebracht.

Enttäuscht zeigten sich Bürger aus dem Umfeld der Gebrüder-Stolz-Straße, dass dort durch den Kreisomnibusbetrieb die bisherige Schulbushaltestelle kurzfristig aufgelöst und die Mitteilung durch die Schule zu kurz vor Auflösung an die Eltern geleitet wurde.

Bei ausführlichen Gesprächen im Gasthof „Goldenes Kreuz“ wurde der Wunsch nach einer Toilette im Friedhof vorgebracht und diskutiert, wie auch der anstehende Einbau einer Kinderkrippe im Kindergarten St. Martin und die aktuelle Kostenentwicklung. Auch die demographische Entwicklung der Ortsbürgerschaft und die Folgen für den Stadtteil war Inhalt der Diskussion. Ziel muss die Erhaltung einer möglichst breiten und intakten Vereinsstruktur und die Chance für junge Menschen, auf Ausbildungs- und Arbeitsplätze im erreichbaren Umfeld bleiben.

Dr. Schaupp und SPD-Aktive dankten für den regen Gedankenaustausch der fortgesetzt werden soll.